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Wellenberechnung in Anlehnung an DIN 743
Mit dem vorliegenden Programm kann auf Basis der Norm DIN 743,
Ausgabe Oktober 2000 der Tragfähigkeitsnachweis für Wellen und Achsen
durchgeführt werden.
Der Nachweis der Tragfähigkeit für Wellen
und Achsen erfolgt durch die Ermittlung einer rechnerischen Sicherheit.
Diese Sicherheit teilt sich in die Sicherheit gegen Dauerbruch
(Ermüdungs- oder Schwingungsbrüchen) sowie bleibender
Verformung (und Anriß oder Gewaltbruch) auf.
Bei der
Berechnung des Vermeidens von Dauerbrüchen werden konstante
schädigungsäquivalente Spannungsamplituden zugrunde gelegt.
Bei dem Nachweis gegen bleibende Verformung bzw. Gewaltbruch,
bezeichnet mit Sicherheit gegen Fließen, ist hingegen nur die
maximal auftretende Beanspruchung maßgebend. Die Beanspruchungen
in Form von Amplituden- als auch maximal auftretenden Spannungen
ergeben sich aus den vorgegebenen Maximal-Nennbelastungen.
Die Berechnung der Sicherheiten, bezieht sich ausschließlich auf
den Ort einer ausgeprägten Kerbwirkung. Es stehen hierzu
grundsätzlich 9 berechenbare Kerbformen über eine grafische
Auswahl zur Verfügung.
Der Anwendungsbereich ist auf
Stähle begrenzt. Geschweißte Bauteile sind
gesondert nachzurechnen. Die verwendete Norm bzw. das vorliegende
Programm gilt hierfür allerdings nicht!
Berechnungsgrundlage
Die Berechnungsgrundlage für das Modul Wellenberechnung stellt die DIN 743, Ausgabe Oktober 2000 Teil 1-3 ?Tragfähigkeitsberechnung von Wellen und Achsen" dar.
Geltungsbereich
Die Berechnungsgrundlage für das Modul Wellenberechnung stellt die DIN 743, Ausgabe Oktober 2000 Teil 1-3 ?Tragfähigkeitsberechnung von Wellen und Achsen" dar.
Geometrie:
- Maximale Anzahl Wellenabsätze in der Standardversion: 8
Kerbformen:
- Zylindrischer Wellenabsatz
- Absatz mit Freistich
- Rundnut
- Querbohrung
- Spitzkerbe
- Rechtecknut für Sicherungsringe (DIN 471)
- Paßfedernut
- Presssitz
- Keilwellen
- Kerbzahnwellen
- Zahnwellen mit Evolventenverzahnung
Belastungen/Beanspruchungen:
- Zug/Druck, Biegung, Torsion als Einzelbeanspruchung und kombiniert (z.B. gleichzeitiges auftreten von Biegung und Torsion) im Wechsel- oder Schwellbereich; kein Knicken infolge Druckspannung)
- Optionale Berücksichtigung des Eigengewichts der Welle
Lagerstellen:
- Maximale Anzahl der Lagerstellen in der Standardversion: 2
- Berücksichtigt werden können Festlager, Loslager und Achslager
Werkstoffe/Festigkeitswerte:
- Werkstoffe nach DIN 743-3
- Werkstoffe aus anderen Quellen, allerdings ist auch hier der Anwendungsbereich auf Stähle begrenzt!
Hinweis: In der Standardversion können ausschließlich die Werkstoffe aus der Datenbank gemäß DIN 743-3 verwendet werden. Keine Berücksichtigung eigener Werkstoffkenndaten!
- Die Festigkeitswerte werden zwischen Umlaufbiegung und Flachbiegung nicht unterschieden. Die nach DIN 743-3 entnommenen Festigkeitswerte für Biegebeanspruchung sind durch Umlaufbiegung ermittelt worden, damit liegt der ungünstigere Fall zugrunde.
- Grundsätzlicher Temperaturbereich nach DIN 743