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Paßfederverbindung
Mit dem vorliegenden Programm kann der Festigkeitsnachweis
formschlüssiger Welle-Nabe-Verbindungen in Anlehnung an die Norm
DIN 6892 Berechnung und Gestaltung von Paßfedern Ausgabe November
1998 durchgeführt werden.
Für den Festigkeitsnachweis einer Paßfederverbindung,
welche mit Einschränkungen auch bei schwellenden und wechselnden
Drehmomenten verwendet werden kann, ist u.a. die Bestimmung der
wirksamen Flächenpressung zwischen Paßfeder und Wellen -bzw.
Nabennutwand erforderlich. Hierbei dürfen zulässige Grenzwerte,
die sich aus den jeweiligen Werkstoffkenndaten ergeben, nicht
überschritten werden., Dabei wird nach DIN 6892 der Festigkeitsnachweis
für Paßfederverbindungen ausschließlich auf der Basis der Abmessungen
und Nuttiefen der Paßfedern nach DIN 6885 geführt.
Das Berechnungsprogramm verfügt über eine Technologiedatei,
aus der in Abhängigkeit des angegebenen Wellendurchmessers,
die Paßfedergeometrien nach DIN 6885 entnommen werden können.,
Weiterhin können die Werkstoff-Kenndaten aus der zentralen
Werkstoffdatei "WERKST" ermittelt werden.
Insgesamt verfügt das Modul Paßfederverbindung über zwei
Berechnungsmethoden, die über die Eingabeseite ausgewählt werden können.
Der Gestaltfestigkeitsnachweis der Welle für Torsions - und
Biegebeanspruchung nach dem Nennspannungskonzept ist nicht Inhalt
dieses Berechnungsmoduls.
Berechnungsgrundlage
Die Berechnung der Paßfederverbindung basiert auf die Berechnung und Gestaltung von Paßfedern nach DIN 6892 November 1998, Methode B und Methode C.
Desweiteren wurden folgende DIN - Normen verwendet :
- DIN 6885 Blatt 1, Ausgabe August 1968, Paßfedern Nuten hohe Form
- DIN 6885 Blatt 2, Ausgabe Dezember 1967, Paßfedern Nuten hohe Form für Werkzeugmaschinen.
- DIN 6885 Blatt 3, Ausgabe Februar 1956, Paßfedern niedrige Form.
Geltungsbereich
Berücksichtigt werden von diesem Programm Paßfederverbindungen nach DIN 6885 Blatt 1, DIN 6885 Blatt 2 , DIN 6885 Blatt 3.
Nicht nach DIN 6885 genormte Paßfeder ?und Nutabmessungen können über die Paßfederauswahl "Freie Eingabe" berücksichtigt werden. Allerdings entspricht dann der Festigkeitsnachweis nicht der DIN 6892!