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Auslegung Druckfedern

Mit dem vorliegenden Programm können Druckfedern auf der Grundlage der DIN 2089, Teil 1, Ausgabe Dezember 1984, für statische und dynamische Belastungen ausgelegt werden. Das Programm verfügt über 2 Technologiedateien für Werkstoffe und Festigkeitskennwerte. Die Berechnungsergebnisse können graphisch auf dem Bildschirm dargestellt werden (Federkennlinie und Goodman-Diagramm).

Die Kriterien für die Auslegung der Druckfeder sind die zulässige Blockschubspannung tczul und der nutzbare Federweg sn.

Insgesamt verfügt das Modul Auslegung Druckfedern über 3 Berechnungsgänge, die aufgrund der aktuellen Eingabeparameter automatisch vom Berechnungsmodul erkannt werden.

Nachfolgend sind die Berechnungsgänge kurz dargestellt:

Berechnungsgrundlage und Geltungsbereich

Berechnungsgrundlage

Die Berechnung der Druckfedern erfolgt nach DIN 2089, Teil 1, Ausgabe Dezember 1984.

Darüber hinaus wurden folgende DIN-Normen verwendet:

Geltungsbereich

In Abhängigkeit der Gütevorschriften nach DIN 2095 bzw. DIN 2096, Teil 1 und 2 ist der Geltungsbereich für kalt- und warmgewalzte Schraubendruckfedern wie folgt festgelegt:

    DIN 2095 DIN 2096 T1 DIN 2096 T2
Losgröße   < 5000 ≤ 5000 ≤ 1
Drahtdurchmesser d: 7mm 8 ... 60mm 9 ... 18mm
Mittl.Windungsdurchm D: ≤ 200mm    
Äuß. Windungsdurchm De:   ≤ 460mm ≤ 180mm
Federlänge unbelastet L0: ≤ 800mm ≤ 600mm  
Anzahl fed. Windungen n: ≥ 2 ≥ 3 5 ≤ n ≤ 12
Wickelverhältnis w: 4 ... 20 3 ... 12 6 ... 12
Blockfederweg s:     > 180mm

Nicht berücksichtigt werden Querfederung, Relaxation und Stoßbeanspruchung von Federn.

Die Arbeitstemperatur kann im Bereich T: -30 °C = T = 240 °C berücksichtigt werden. Die Vergrößerung des Windungsdurchmessers wird ebenfalls berücksichtigt.

Herstellerinformationen