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Druckbehälter

Mit dem vorliegenden Programm können, basierend auf der Berechnungsgrundlage der AD-Merkblätter (Ausgabe 1991), Druckbehälter ausgelegt werden. Die Berechnung der Bodenformen erfolgt laut AD-Merkblättern nach einem iterativen Berechnungsverfahren.

Berechnungsgrundlage und Geltungsbereich

Berechnungsgrundlage

Die Berechnungsgrundlage für das Modul Druckbehälter stellen folgende AD-Merkblätter dar:
- AD-Merkblatt B0, Ausgabe März 1990 (Berechnung von Druckbehältern)
- AD-Merkblatt B1, Ausgabe Juni 1986 (Berechnung von Zylinder- und Kugelschalen)
- D-Merkblatt B3, Ausgabe Oktober 1990 (Gewölbte Böden)
- AD-Merkblatt B4, Ausgabe Juni 1986 (Tellerböden)
- AD-Merkblatt B5, Ausgabe März 1990 (Ebene Böden und Platten)
- AD-Merkblatt B6, Ausgabe Juni 1986 (Zylinderschalen)
- AD-Merkblatt B9, Ausgabe Juni 1986 (Ausschnitte in Zylinder und Kugeln)
- AD-Merkblatt W1, Ausgabe Januar 1990 (Bleche aus unlegierten und legierten Stählen)
- AD-Merkblatt W2, Ausgabe Januar 1990 (Austenitische Stähle)
- AD-Merkblatt W3/1, Ausgabe November 1986 (Gußeisenwerkstoffe)
- AD-Merkblatt W3/2, Ausgabe Juni 1985 (Gußeisenwerkstoffe)
- AD-Merkblatt W4, Ausgabe Januar 1990 (Rohre aus unlegierten und legierten Stählen)
- AD-Merkblatt W6/1, Ausgabe Januar 1990 (Aluminium und Knetwerkstoffe)
- AD-Merkblatt W12, Ausgabe August 1988 (Nahtlose Hohlkörper aus unlegierten und legierten Stählen für Druckbehältermantel)

Geltungsbereich

Behälter oder Rohranordnungen, in denen durch die Betriebsweise ein Betriebs-überdruck herrscht oder entstehen kann, der entweder größer als 0.1 bar oder kleiner als -0.2 bar ist, sind Druckbehälter im Sinne der Druckbehälterverordnung.
Verbindliche Vorschriften über Werkstoffe, Herstellung, Berechnung, Ausrüstung, Prüfung und Betrieb wurden den AD-Merkblättern entnommen.
Die meisten Druckbehälter sind der Grundform nach dünnwandige, durch Böden geschlossene Hohlzylinder.
Die Schüsse des Mantels und die Böden werden mit bzw. ausschließlich durch Stumpfnähte verbunden.
Diese müssen die durch Betriebsüberdruck, Eigengewichte und Wärmespannungen verursachten Kräfte aufnehmen und absolut dicht sein.
Die Längs- und Rundnähte werden nicht als gesonderte Fügeverbindungen berechnet, wie beispielsweise im Stahlbau, sondern die Ausnutzung der zulässigen Berechnungsspannung in der Schweißnaht wird durch einen Faktor "V" berücksichtigt.

Herstellerinformationen