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Bewegungsschrauben
Das vorliegende Programm berechnet basierend auf der Berechnungsgrundlage Roloff/Matek, Maschinenelemente, Druck- und Torsionsfestigkeit für Bewegungsschrauben und falls erforderlich auch die Knickung.
Berücksichtigt werden können Trapezgewinde nach DIN 103 und Sägegewinde nach DIN 513.
Insgesamt verfügt das Modul Bewegungsschrauben über 4 Berechnungsgänge, die aufgrund der aktuellen Eingabeparameter automatisch vom Berechnungsmodul erkannt werden.
Nachfolgend sind die Berechnungsgänge kurz dargestellt:
- Eingabe der Längskraft F, Berechnung des Drehmoments T sowie Auswahl und Nachrechnung der Spindel entsprechend weiterer Eingaben.
- Eingabe des Drehmoments T, Berechnung der Längskraft F sowie Auswahl und Nachrechnung der Spindel entsprechend weiterer Eingaben.
- Eingabe der Längskraft F und des Kerndurchmessers d3, Berechnung des Drehmoments T und Nachrechnung der Spindel mit dem eingegebenen Kerndurchmesser d3.
- Eingabe des Drehmoments T und des Kerndurchmessers d3, Berechnung der Längskraft F und Nachrechnung der Spindel mit dem eingegebenen Kerndurchmesser d3.
Bei Eingabe eines beliebigen Kerndurchmessers d3 werden intern die nächstgrößeren Durchmessernormdaten zugrunde gelegt. Die Berechnung der erforderlichen Muttergewindelänge l1 erfolgt automatisch; bei Eingabe der Länge des Muttergewindes l1 wird geprüft, ob die zulässige Gewindeflankenpressung pzul überschritten wird.
Berechnungsgrundlage und Geltungsbereich
Berechnungsgrundlage
Die Berechnungsgrundlage für das Modul Bewegungsschrauben stellt Roloff/Matek, Maschinenelemente dar.
Desweiteren wurden folgende DIN-Normen verwendet
-
DIN 103 Trapezgewinde
- DIN 513 Sägegewinde
Geltungbereich
Die zulässigen Eingabebereiche für folgende Eingabewerte sind zu beachten:
| 3 N/mm² < pzul < 55 N/mm²
|
Zul. Gewindeflankenpressung
|
| 1 < S < 8
|
Sicherheit gegen Knicken
|
| 10 < ttzul < 300
|
Zulässige Torsionsspannung
|
| 10 < sdzul < 400
|
Zulässige Druckspannung
|
| 0.7 < ao < 1.0
|
Anstrengungsverhältnis
|
| 1 < r < 20
|
Gewindereibungswinkel
|
| 1 < n < 10
|
Gangzahl der Spindel
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| 0. < ml < 1.
|
Reibungszahl im Lager
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| rm > 0.
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Mittlerer Reibrad. des Lagers
|
Es werden 2 Belastungsfälle unterschieden:
- Längskraft F und Drehmoment T wirken im gleichen Längsabschnitt der Spindel
- Längskraft F und Drehmoment T wirken nicht im gleichen Längsabschnitt der Spindel
Berechenbare Spindelwerkstoffe sind: St37, St50, St60