MDESIGN shaft: Eine Wellenberechnung, die keine Wünsche offen lässt

Die Dimensionierung und Nachrechnung von Wellen zählt im Maschinenbau zu den anspruchsvollsten Aufgaben des Konstrukteurs. Aus diesem Grund haben sowohl die wissenschaftliche Forschung als auch die internationalen Normungsgremien erhebliche Anstrengungen unternommen, um den Entwicklungsabteilungen praxisgerechte Berechnungsverfahren und Konstruktionskataloge zur Verfügung zu stellen. MDESIGN stellt in seiner Basisversion Programme bereit, mit denen die täglichen Aufgaben bei der Auslegung und Nachrechnung von Wellen schnell und ohne weitere Hilfsmittel gelöst werden können. Mit MDESIGN shaft wurde dagegen ein Erweiterungsmodul entwickelt, dass für den professionellen Anwender eine ganze Reihe von zusätzlichen Funktionalitäten bereithält.

 

Kerbformen nach DIN 743

Die aktuelle Fassung der DIN 743 wurde berücksichtigt. Weitere Eingabemöglichkeiten und ein Grafikassistent unterstützen den Anwender bei der Beschreibung und Definition der Wellengeometrie und der Belastungen. Über einfache Mausklicks können nun nicht nur Wellenabsätze sondern auch Kerbformen nach DIN 743 positioniert werden. Dabei sind auch individuelle Kerbfaktoren zulässig. Auch die Konfiguration der Lager, Kräfte und Momente unterliegt keinen Einschränkungen. Änderungen können über den Assistenen vorgenommen und unmittelbar visualisiert und beeinflusst werden.

Die unterschiedlichen Kerbformen lassen sich ebenfalls über grafisch-interaktive Menüs auswählen. MDESIGN-Anwender kennen dies bereits aus dem Modul "Wälzlager". Diese neue, ergonomische Auswahlhilfe wird zukünftig in neuen MDESIGN-Modulen und weiteren Herstellerkatalogen zur Standardeingabe.

 

Weitere Funktionen in MDESIGN shaft

MDESIGN shaft ist ein professionelles Berechnungssystem, das auf der DIN 743 basiert, diese Norm aber um zahlreiche für die Anwendung im täglichen Betrieb unverzichtbare Funktionen ergänzt. Die in MDESIGN mechanical verfügbare Basisberechnung wird ergänzt um:

  • Berücksichtigung von Hohlwellen und konischen Absätzen
  • keine Beschränkung der Anzahl von Lagern und Wellenabsätzen
  • Verwendung nicht genormter werkseigener Daten neben genormten Daten
  • Definition individueller Kerbfaktoren
  • Berechnung biegekritischer Drehzahlen
  • dreidimensionale Kontrollansichten der Eingabegrößen
  • umfassende grafische Ergebnisdarstellungen für z.B. Spannungs-, Biege- und Momentenverläufe
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