MDESIGN Dubbel Edition


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Stifte finden Anwendung zur festen Verbindung von Naben, Hebeln, Stellringen auf Wellen oder Achsen, ferner zur genauen Lagesicherung zweier Maschinenteile und auch als Steckstifte zur Befestigung von Laschen, Stangen, Federn u.a.

Der Werkstoff der zu verwendenden Stifte ist immer härter als der der zu verbindenden Bauteile.

Kegelstifte

Kegelstifte werden meistens als Pass-Stifte oder Verbindungsstifte verwendet. Ihr Einsatz ist allerdings kostspielig, da die Aufnahmebohrung kegelig aufgerieben und der Stift eingepasst werden muss. Vorteilhaft ist die fast unbegrenzte Füge- und Lösemöglichkeit. Für Grund- bzw. Sacklöcher werden Kegelstifte mit Gewindezapfen verwendet, um die Stifte entfernen zu können.

Bild: Kegelstifte

a) für durchgehende Löcher
b) mit Gewindezapfen und konstanter Kegellänge (DIN 258) bzw. konstanter Zapfenlänge (DIN 7977), für Grundlöcher
c) mit Innengewinde, für Grundlöcher

Zylinderstifte

Zylinderstifte (genormt nach DIN 7) sind für Spiel-, Übergangs- und Presspassungen geeignet (Toleranzklassen m6, h8 und h11).

Bild: Zylinderstifte

a) m6
b) h8
c) h11
d) gehärteter Zylinderstift
e) Spannstift
f) Spiralspannstift

Kerbstifte und -nägel

Kerbstifte und -nägel haben am Umfang Kerbwulstpaare, die beim Einschlagen in das hergestellte Loch in die Kerbfurchen zurückgedrängt werden.

Bild:

a) Kerbprinzip - d1 Stiftnenndurchmesser (h9 bzw. h11) = Lochdurchmesser (H11), d2 Aufkerbdurchmesser

Bild:

b) Passkerbstift mit Hals
c) Zylinderkerbstift mit Einführende
d) Kegelkerbstift
e) Passkerbstift
f) Zylinderkerbstift
g) Steckkerbstift
h) Knebelkerbstift
i) Halbrundkerbnagel
j) Senkkerbnagel

Literatur: [1], [2], [7]